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Heute leider kein Kapitel:(

Hallo Tut mir leid, dass ich heute kein Kapitel poste, aber am Sonntag kommt ein neues

Jule 

1 Kommentar 22.7.15 19:15, kommentieren

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Fortsetzungsgeschichte: Fliegen lernen (4)



So, meine Lieben. Der 4. Teil meiner Fortsetzungsgeschichte: "Fliegen lernen".

3.Kapitel




Ein par Wochen später stürmte Marine in mein Zimmer. Mittlerweile sind wir gute Freunde geworden. „Hi Laury. Ähm, du weißt ja schon, dass du bald entlassen wirst. Der Doc hat mich geschickt, um dir zu sagen, dass du schon nächste Woche entlassen wirst!“ Ich konnte in ihrem Gesicht ihr Gefühl nicht ganz ablesen. War sie traurig, weil ich bald ging? Oder freute sie sich für mich? „Wow! Das ist ja toll.“ Halb spielte ich meine Begeisterung, halb war sie wirklich. „Du musst halt noch mit Krücken laufen und darfst ungefähr ein halbes Jahr kein Sport mehr machen, aber du darfst wieder in die Schule gehen!“ Jetzt sah ich es. Marine war begeistert. „Toll, wann darf ich denn gehen?“ Ehrlich gesagt, bei dem Gedanken, wieder zur Schule gehen zu müssen, wurde mir übel. Nicht weil ich Schule hasste. Ganz im Gegenteil. Aber ich hatte keine Freunde. Wir waren vor kurzem erst umgezogen und ich musste alle meine Freunde in Bayern zurück lassen. Jetzt war ich in Berlin. Berlin. Eine Stadt, die niemals schläft. In Bayern hatte ich auf einem Bauernhof gelebt. Abgegrenzt von der Außenwelt. Unser kleines Dorf kannte kein Mensch. Aber es war schön dort. Dort kannte man die Leute. Vor Allem waren sie dort freundlich. Nicht so ignorant wie hier. „Hey, alles okay?“ Marine riss mich aus meinen Gedanken. „Ja, ja. Alles gut“, sagte ich. „Okay, ich werde dich aber echt vermissen“, sagte Marine, versuchend ihre Freude für mich zu verstecken. „Ich habe etwas zum Abschied für dich.“ Sie zog etwas aus ihrem Arztkittel. „Hier.“ Ich nahm den kleinen bronzenen Gegenstand in die Hand und bedankte mich. Wieso zum Abschied? Ich bleibe doch noch ein paar Tage dachte ich. Ich schüttelte den Gedanken ab.




Ich hatte Marine echt gern. Sie war mir ans Herz gewachsen. Sie kam jeden Tag zu mir ins Zimmer und wenn mir irgendetwas gefehlt hat, hat sie sich sofort darum gekümmert. „Ähm, ich muss wieder... Du weißt schon“, sagte Marine. Ich nickte und Marine ging aus dem Zimmer. Ich drehte das kleine Geschenk in meinen Fingern. Es war ein kleines Pferd. Es sah aus, wie das kleine Pony, auf dem Bauernhof neben uns. Als wir noch in Bayern lebten. Es war wunderschön. Mein neuer Glücksbringer. Den werde ich wohl sehr oft noch brauchen.

 

So, das war's dann auch wieder. Ich hoffe es hat euch gefallen. Neue Kapitel immer mittwochs und sonntags. 

Jule 


19.7.15 20:50, kommentieren