Letztes Feedback

Meta





 

Fortsetzungsgeschichte: Fliegen lernen (3)

Hallo Heute der 3. Teil meiner Fortsetzungsgeschichte:

 

2.Kapitel




Schon wieder wurde ich durch das Öffnen einer Tür geweckt. Doch diesmal blickte ich in ein fremdes Gesicht. „Guten Tag, Laury. Mein Name ist Marine. Ihr Zustand ist stabil. Ich hoffe, es geht ihnen gut“, sagte eine weiß gekleidete Frau, vermutlich eine Krankenschwester. Während sie abwechselnd mich und dann das Klemmbrett, das sie in der Hand hielt, anblickte, zuckte ihre Nase unter einer kleinen Lesebrille. Die Frau war jung, keine 25 und hatte ihr kräftiges braunes Haar kunstvoll zu einem komplizierten Zopf geflochten. „Ja, ja. Mir geht’s gut. Wie lange habe ich geschlafen?“ „Nur ein paar Stunden. Möchtest du vielleicht etwas trinken oder essen?“ Sie lächelte mich freundlich an. „Nein danke, aber wissen Sie, wann ich entlassen werde?“ „Angesichts der Zustände, könnte es noch ein wenig dauern. Apropos, wie geht es ihrem Bein?“ Meinem Bein? Was war mit meinem Bein? Ich schob die weiße Krankenhausdecke von meinen Füßen. Da bemerkte ich, das mein linkes Bein völlig eingegipst war. Wieso war mir das nicht aufgefallen? Vermutlich war ich zu benebelt gewesen. „Ich dachte, meine Verletzungen sind nicht so schlimm.“ Ich schaute die Frau verwirrt an. „Wie konnte denn mein Bein gebrochen worden?“ Sie blickte auf ihr Klemmbrett, um mir nicht in die Augen sehen zu müssen. „Die Polizei meinte, dass Sie nach dem Unfall noch versuchten, aus dem Becken zu klettern. Deine Beine waren aber zu belastet. Das Linke hat's dann erwischt.“ Sie ging auf die Knie und zog schnell die Decke wieder über den Gips. Ohne den Blick abzuwenden sagte sie: „Ich... ich muss auch wieder gehen. Ich sehe nachher wieder nach dir.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging hinaus.

 

So, das war's dann auch schon wieder Neue Kapitel immer Mittwochs und Sonntags Ich würde gern eine Rückmeldung haben:D Einfach kommentieren oder ein Gästebucheintrag;D

Jule 

15.7.15 20:50, kommentieren

Werbung


Fortsetzungsgeschichte: Fliegen lernen (2)

Hallo meine Lieben Hier der 2.Teil meiner Fortsetzungsgeschichte "Fliegen lernen":

 

 

1.Kapitel




Unscharf sah ich einen roten Umriss. Ich zwinkerte und der Umriss wurde schärfer. Langsam konnte ich erkennen, dass es eine Rose war. Ich stöhnte auf und drehte mich auf den Rücken. „Oh“. Alex blickte mich an. Ich versuchte meinen Mund zu einem Lächeln zu verziehen, doch es war zu schmerzhaft. „Komm, Laury. Ist schon gut“ Er zog seine Mundwinkel ein kleines Stück nach oben. „Hey“, krächzte ich. „Was ist passiert?“ „Du hattest einen Unfall, Laury. Du wurdest bewusstlos im Schwimmbad gefunden. Oh Man, Laury. Ich hatte solche Angst.“ Alex senkte den Blick und zog seine Nase hoch. „Hey, Alex. Jetzt ist doch alles gut“, versucht ich ihn zu trösten. Ich setzte mich schmerzhaft auf und legte meine Hand auf seine Wange. „Nein, Nein, Laury. Es ist gar nichts gut. Du warst fast tot! Fast tot!“ Er blickte mich an und seine Augen wurden rot. Ich wollte ihn küssen, doch ich konnte mich nicht hoch beugen. Ich stöhnte auf und kniff die Augen zu. Jetzt beugte er sich zu mir runter und presste seine Lippen auf meine. „Mmhh. Mmhh. Alex. Das, das tut mir weh“, sagte ich. Ich wollte ihn küssen, und wie ich das wollte, aber es ging einfach nicht. Er war zu stark. Er tat mir weh. „Tut mir leid. Tut mir leid, das wollte ich nicht“, meinte er. „Nein, du kannst nichts dafür. Mir tut gerade alles weh.“ „Laury, ich muss dann mal wieder“, sagte er. „Ja, natürlich. Ich verstehe das.“ Er stand auf und sofort war mein Bett ein bisschen höher. Er stand vor der Tür und drehte seinen Kopf zu mir um. „Ich liebe dich“, flüsterte er kaum hörbar. „Ja, ja ich dich auch.“ Er nickte und ging aus dem Zimmer. Ich drehte mich wieder auf die Seite. Sofort fielen mir die Augen zu.




Als ich wieder erwachte, blickte mir meine Mum ins Gesicht. „Hallo, mein Schatz“, flüsterte sie. Ich verzerrte mein Gesicht zu einem leichten Lächeln und Mum musste auch die Mundwinkel ein wenig nach oben ziehen. Mum war so wunderschön. Sie hatte lange, gewellte braune Haare, von denen bei mir so gut wie nichts übrig geblieben war. Ich hatte einfach nur schlaffe, blonde Haare. „Hey, du kannst ja schon wieder lachen“, meinte sie. „Naja, ich weiß immer noch nichts von dem Unfall.“ „Sie wissen nur, dass es kein Versehen war. Sie sind noch dabei, den Grund herauszubekommen“ „Ich will nicht, dass irgendjemand so einen großen Aufstand um so eine kleine Sachen macht.“ „Es ist keine kleine Sache. Das halbe Becken wurde überschwemmt!“ Sie wurde schon wieder rot, wie immer, wenn sie sich aufregte. Ich hob meine Hand und legte sie ihr auf die Schulter. „Mum, reg' dich ab“, redete ich beruhigend auf sie ein. „Ich lebe ja noch.“


Da hattest du aber auch sehr viel Glück.“

 

So, das war`s dann auch wieder Ich hoffe, es hat euch gefallen. Neue Kapitel immer Mittwochs uns Sonntags. Jule 

 

12.7.15 18:36, kommentieren