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Fortsetzungsgeschichte: Fliegen lernen (2)

Hallo meine Lieben Hier der 2.Teil meiner Fortsetzungsgeschichte "Fliegen lernen":

 

 

1.Kapitel




Unscharf sah ich einen roten Umriss. Ich zwinkerte und der Umriss wurde schärfer. Langsam konnte ich erkennen, dass es eine Rose war. Ich stöhnte auf und drehte mich auf den Rücken. „Oh“. Alex blickte mich an. Ich versuchte meinen Mund zu einem Lächeln zu verziehen, doch es war zu schmerzhaft. „Komm, Laury. Ist schon gut“ Er zog seine Mundwinkel ein kleines Stück nach oben. „Hey“, krächzte ich. „Was ist passiert?“ „Du hattest einen Unfall, Laury. Du wurdest bewusstlos im Schwimmbad gefunden. Oh Man, Laury. Ich hatte solche Angst.“ Alex senkte den Blick und zog seine Nase hoch. „Hey, Alex. Jetzt ist doch alles gut“, versucht ich ihn zu trösten. Ich setzte mich schmerzhaft auf und legte meine Hand auf seine Wange. „Nein, Nein, Laury. Es ist gar nichts gut. Du warst fast tot! Fast tot!“ Er blickte mich an und seine Augen wurden rot. Ich wollte ihn küssen, doch ich konnte mich nicht hoch beugen. Ich stöhnte auf und kniff die Augen zu. Jetzt beugte er sich zu mir runter und presste seine Lippen auf meine. „Mmhh. Mmhh. Alex. Das, das tut mir weh“, sagte ich. Ich wollte ihn küssen, und wie ich das wollte, aber es ging einfach nicht. Er war zu stark. Er tat mir weh. „Tut mir leid. Tut mir leid, das wollte ich nicht“, meinte er. „Nein, du kannst nichts dafür. Mir tut gerade alles weh.“ „Laury, ich muss dann mal wieder“, sagte er. „Ja, natürlich. Ich verstehe das.“ Er stand auf und sofort war mein Bett ein bisschen höher. Er stand vor der Tür und drehte seinen Kopf zu mir um. „Ich liebe dich“, flüsterte er kaum hörbar. „Ja, ja ich dich auch.“ Er nickte und ging aus dem Zimmer. Ich drehte mich wieder auf die Seite. Sofort fielen mir die Augen zu.




Als ich wieder erwachte, blickte mir meine Mum ins Gesicht. „Hallo, mein Schatz“, flüsterte sie. Ich verzerrte mein Gesicht zu einem leichten Lächeln und Mum musste auch die Mundwinkel ein wenig nach oben ziehen. Mum war so wunderschön. Sie hatte lange, gewellte braune Haare, von denen bei mir so gut wie nichts übrig geblieben war. Ich hatte einfach nur schlaffe, blonde Haare. „Hey, du kannst ja schon wieder lachen“, meinte sie. „Naja, ich weiß immer noch nichts von dem Unfall.“ „Sie wissen nur, dass es kein Versehen war. Sie sind noch dabei, den Grund herauszubekommen“ „Ich will nicht, dass irgendjemand so einen großen Aufstand um so eine kleine Sachen macht.“ „Es ist keine kleine Sache. Das halbe Becken wurde überschwemmt!“ Sie wurde schon wieder rot, wie immer, wenn sie sich aufregte. Ich hob meine Hand und legte sie ihr auf die Schulter. „Mum, reg' dich ab“, redete ich beruhigend auf sie ein. „Ich lebe ja noch.“


Da hattest du aber auch sehr viel Glück.“

 

So, das war`s dann auch wieder Ich hoffe, es hat euch gefallen. Neue Kapitel immer Mittwochs uns Sonntags. Jule 

 

12.7.15 18:36

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